Diagnostik - OPERATION-HERNIEN.DE

Diagnostik

Allgemeine Informationen

Die Diagnose einer Hernie erfolgt in erster Linie durch die Befragung des Patienten zu seiner Krankengeschichte (Anamnese) und eine anschließende körperliche Untersuchung. Vor allem größere und äußere Hernien, wie beispielsweise der Leistenbruch, der Nabelbruch oder der Narbenbruch, lassen sich so in der Regel recht schnell und einfach diagnostizieren.

Weiterführende apparative Untersuchungen, wie die Ultraschalluntersuchung (Sonographie), die Röntgenuntersuchung, die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT), werden im Rahmen der Hernien-Diagnostik normalerweise nicht durchgeführt. Sie können aber unter Umständen notwendig werden, wenn es sich um kleinere oder innere Hernien handelt, die für den Arzt nicht auf den ersten Blick erkennbar sind.

Darüber hinaus werden diese weiterführenden Untersuchungen auch eingesetzt, um im Rahmen der Differentialdiagnostik andere Krankheiten auszuschließen und um im Vorfeld einer Hernien-Operation das genaue Vorgehen zu planen.

Anamnese

Die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) stellt den ersten Schritt für die Diagnose einer Hernie dar. Um eine sichere Diagnose stellen und entsprechende Maßnahmen für eine gezielte Behandlung einleiten zu können, muss der Arzt alle wichtigen Informationen über den Patienten, dessen Vorgeschichte und dessen aktuelle Beschwerden kennen.

Körperliche Untersuchung

Erhärtet sich durch die Anamnese der Verdacht, dass der Patient eine Hernie hat, führt der Arzt im Anschluss daran eine eingehende körperliche Untersuchung durch. In der Regel bedeutet das eine genaue Begutachtung des Patienten, Abtasten des Bauchraumes und Abhören verdächtiger Bereiche mit dem Stethoskop.

Ultraschalluntersuchung

Eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) kann ergänzend zur körperlichen Untersuchung durchgeführt werden, um den Befund der körperlichen Untersuchung zu überprüfen bzw. zu bestätigen. Das kann notwendig sein, wenn die Hernie sehr klein ist oder sich im Körperinnern befindet.

Röntgenuntersuchung

Die Röntgenuntersuchung ermöglicht es auch kleinste Strukturen im Körperinnern sichtbar zu machen. Dadurch können Hernien eindeutig nachgewiesen werden. Bei manchen Röntgenuntersuchungen werden unterstützende Kontrastmittel eingesetzt.

Computertomographie

Bei der Computertomographie handelt es sich um eine computergestützte, bildgebende Röntgenuntersuchung, bei der der menschliche Körper in Querschnittsbildern dargestellt wird. Dieses Verfahren kommt vor allem bei der Diagnostik von Narbenhernien, parastomalen Hernien und Zwerchfellhernien zum Einsatz.

Magnetresonanztomographie

Im Gegensatz zur Computertomographie arbeitet die Magnetresonanztomographie nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit starken Magnetfeldern und Radiowellen.

Magenspiegelung

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, mit dem sich die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm von innen betrachten lassen. Die Magenspiegelung dient vor allem der Abklärung von Zwerchfellhernien.

pH-Wert-Messung des Magensafts

Bei dieser Untersuchung wird während einer Magenspiegelung eine Sonde in die Speiseröhre eingelegt und dort für 24 Stunden belassen. Werden bei der Untersuchung pH-Werte gemessen, die für längere Zeit unter 4 liegen, so deutet dies auf eine Erkrankung hin.

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